Verhaltenstherapie in Aschaffenburg


Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie wurde aus der Lerntheorie entwickelt. Der Kerngedanke ist, dass ein erlerntes Verhalten auch wieder “verlernt” werden kann und durch besseres Verhalten ersetzt wird.

Es gibt ca. 50 verschiedene Methoden, die in die Grundstruktur Verhaltenstherapie kategorisiert werden. Die Bekanntesten sind z.B.:

Kognitive Verhaltenstherapie (z.B. nach Beck, nach Ellis, Ärgermanagement, Stressmanagement, Problemlösetraining, Schmerzmanagement, Kognitive Umstrukturierung)

Konfrontationsverfahren (z.B. Flooting, Habituationstraining, Desensibilisierung, Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR))

Operante Verfahren (z.B. Token System, Training sozialer Kompetenzen, Rollenspiel)




Was erwartet Sie bei der Verhaltenstherapie

1.) Mittlere Sitzungszeiten Im Standard plane ich ca. 45 Minuten pro Sitzung ein. Die ersten Gespräche können etwas länger dauern, was im Anamnesegespräch (Vorgespräch ca. 45 Minuten) besprochen wird. Wir besprechen auch die Therapiemethoden, die ergänzend angewendet werden können.

2.) Die Analyse des Problems steht im Vordergrund, was durchaus auch mal sehr emotional und anstrengend werden kann. Keine Sorge: Auf Grund meiner Lebenserfahrungen, aber auch in der 5 jährigen Vollzeitarbeit im Bereich der Psyche, ist die Vorgehensweise immer so, dass ein positives Ergebnis oder eine positive Aufgabe entwickelt wird.

3.) Die Therapieform ist auch für größere Probleme einsetzbar. Depressionen, Süchte, Traumatas. Also für jedes Thema, das in der Psyche entsteht und irgendwo mit Verhalten zusammen hängt, welches verändert werden soll. Nur so knacken wir das Problem und gestalten eine veränderte Zukunft.

Anwendungsbeispiele

– Abhängigkeiten von Substanzen (z. B. Tabakabhängigkeit) oder stofflose Abhängigkeiten (z. B. Spielsucht)

– Leichte psychotische Erkrankungen und wahnhafte Störungen zur Stabilisierung

– Affektive Störungen (z. B. Depression, Manie, Bipolare Störungen)

– Angststörungen (z. B. Spezifische Phobie (Spinnen), Agoraphobie, Soziale Phobie, Panikstörungen, Zwangsstörungen)

– Belastungsstörungen (z. B. Posttraumatische Belastungsstörung, Anpassungsstörung, Nervenzusammenbruch)

– Dissoziative Störungen, Konversions- und somatoforme Störungen (z.B. medizinisch nicht nachweisbare körperliche Probleme, wie Schmerzen ohne Befund)

– Essstörungen (z. B. Anorexia nervosa, Bulimia nervosa) – Persönlichkeitsstörungen

– psychosomatische Erkrankungen (z. B. Spannungskopfschmerz)



Anwendungsformen

Einzeltherapie

Paartherapie

Familientherapie

Gruppentherapie

Prävention

Telefontherapie

Skypetherapie